Robin Janik

Alles auf Papier???

Warum lernt man Rechnungswesen, Buchführung usw. alles auf Papier, so mit T-Konto und allem? In der Firma nutzen wir DATEV.

Ist doch total blöd: Einerseits lernen wir nicht das, was die Firma braucht und andererseits lernen wir alles auf Papier, wenn doch jeder Computer hat – wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit.

Macht (keinen) Sinn, oder?

Meine Antwort

  • In Deutschland ist schon lange Tradition beim Lehren: ROBUST! Also selbst wenn du mit dem Flugzeug irgendwo im Busch abschmierst, wo es weder Computer noch Strom gibt, sollst du in der Lage sein, eine Firma hoch zu ziehen, sie zu leiten und Bücher zu führen – auch wenn es nur mit einem Stein im Sand ist.
  • Verschiedene Firmen nutzen verschiedene Software. Nach deiner Logik müsste man während der Ausbildung dann nicht nur DATEV, sondern mindestens auch SAP, Lexware und eventuell noch viele andere lernen.
  • Software-Kurse sind aber echt teuer. Extreme Sonderangebote zum Beispiel nur für eingeschriebene Studenten kosten bei SAP mehrere tausend Euro pro Person – je nachdem, was genau man bei SAP bucht.

LÖSUNG

  • Mit der Leitung der Berufsschule (oder eurem Ansprech-Lehrer) könnt ihr vereinbaren, 1 bis 3 Stunden pro Woche aus irgendeinem Kurs zu streichen und statt dessen Schüler-Vorträge zu solchen Themen zuzulassen, z. B. jeden Freitag ab 12:00 oder so.
  • Es kann ja auch sein, dass sich der Lehrer zufällig mit einer Software besonders gut auskennt, weil er damit gearbeitet hat. Vielleicht hat er Lust, euch da etwas vorzubereiten und zu präsentieren.
  • Wenn du jetzt schon weißt, welche Software die Firma nutzt, in der du arbeiten WIRST: Alle Software-Entwickler bieten kostenlose Demo-Versionen zum Download an, mit denen du üben kannst.
  • Sonst kann ich helfen:

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